Die Handhabung:
Hier gibt es eigentlich nichts zu meckern
Aufbau:
Als Anfänger fanden wir den Aufbau allerdings durchaus herausfordernd. Die Anleitung als Video und die schriftliche Beschreibung weichen teilweise voneinander ab, was zusätzlich verwirrt.
Bis der Anhänger halbwegs ordentlich steht, vergeht schon einige Zeit. Besonders die Reißverschlüsse haben uns Nerven gekostet – sie sind teilweise extrem gespannt und dadurch schwer zu öffnen. Auch das Absenken der Zeltstangen hat hier nicht wirklich geholfen.
Zudem sind mindestens 16 Heringe zu verbauen. Beim zweiten Test deshalb mit Schraubheringen und Akkuschrauber was die ganze Sache sehr erleichtert hat.
Das Einlegen des Bodens ist ebenfalls recht aufwendig. Insgesamt haben wir etwa 2 Stunden gebraucht, bis alles an seinem Platz war.
Das Sonnensegel wirkt etwas fragil befestigt – bei stärkerem Wind haben wir es vorsichtshalber abgebaut
Das Leben mit dem „Falti“:
Hier spielt der Faltcaravan seine Stärken aus
Er ist überraschend sturm- und regenfest. Mit einer Elektroheizung oder z. B. einem Heatbuddy lässt sich auch bei kühleren Temperaturen gut campen.
Abbau:
Der Abbau ist im Prinzip das gleiche Spiel wie der Aufbau – nur rückwärts
Auch hier muss man Zeit einplanen. Bis alles wieder ordentlich verstaut ist, vergehen ebenfalls etwa 2 Stunden.
Fazit:
Im Vergleich zum Dachzelt ist der Faltcaravan deutlich komfortabler. Allerdings dauert es spürbar länger, bis man wirklich „schlafbereit“ ist.
Wir werden unseren Falti dieses Jahr auf jeden Fall weiter testen. Grundsätzlich sind wir überzeugt vom Konzept – langfristig könnten wir uns aber vorstellen, auf ein Modell mit festem Boden umzusteigen.
Bin gespannt auf eure Erfahrungen und Tipps!



